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Dies ist das Semantic Media Wiki des Institute for Computers in Education der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft.

SMW BioDiversity

Wir wenden semantische Technologien auf die Frage an, welche Pflanzen um uns herum existieren und wie wir sie besser kennenlernen können. Entstanden ist daraus das Semantische Mediawiki BioDiversity, das laufend erweitert wird. Anders als gewöhnliche Wikis bieten Semantische Wikis die Möglichkeit, Wissen zu organisieren und Suchfunktionen auf bestimmte Eigenschaften bereit zu stellen (z.B. „Welche Pflanze blüht im März weiß?“). Per Smartphone-App steht das Wiki auch auf dem Spaziergang durch die Natur zur Verfügung.

In diesem Wiki zeigen wir also die Möglichkeiten, die sich bei der Anwendung semantischer Technologien in der Biologie ergeben - bitte probieren Sie die nachfolgenden Links.

sortieren, kann man sehr viel leichter verstehen, wie das Reich der Pflanzen aufgebaut ist.

Haselnussblatt.jpg Klatschmohnblatt.jpg Kriechfingerkrautblatt.jpg Amberbaumblatt2.jpg Blutpflaumeblatt.jpg Brombeereblatt.jpg EchteNelkenwurzblatt.jpg Schafgarbeblatt2.jpg Spitzahornblatt.jpg StinkStorchschnabelblatt.jpgJapanknöterichblatt.jpgRobinieblatt.jpgBeifußblatt.jpgKornelkirschenblatt2.jpg

  • Sie kennen sich schon ein wenig aus? Dann beginnen Sie doch mit der Kategorie Taxonomie, also den Pflanzenfamilien.


Sie wollen eine Seite gestalten?

Wenn Sie eine neue Seite gestalten, dann laden Sie bitte nur Bilder hoch, für die Sie die Urheberrechte haben. Wenn Sie diese nicht haben, müssen Sie sich beim Urheber eine Genehmigung zur Nutzung holen. Dies muss beim upload unter "summary" eindeutig nachvollziehbar sein. Andernfalls werden die Bilder von der Administration gelöscht. Für Regressansprüche machen wir die Person haftbar, die ungenehmigte Bilder in das Mediawiki stellt. Außerdem dürfen keine Texte von anderen Internetseiten kopiert und in das Mediawiki eingefügt werden. Selbst wenn die Ursprungsseite als Quelle genannt wird, bleibt es ein Plagiat. Bitte zitieren Sie nur punktuell unter Einhaltung der üblichen Zitierungsregeln.

  • Für eine Nutzung mit der App werden folgende Angaben benötigt:
    • Vorkommen ( mögliche Stichworte: Wald/Waldrand, Hecke/Gebüsch, Wiese, Wegrand, Gebirge, Strand, Ufer, Wasser, urban, Ruderalfläche, Acker, Hang/Böschung)
    • Wuchsform (mögliche Stichworte: Bäume, Sträucher, Gräser (hier geben sie zusätzlich [[Blütenstand::Ähre]] oder [[Blütenstand::Rispe]] an, sowie ob die Spelzen begrannt oder unbegrannt sind), Kräuter, Sporennpflanzen (Hier geben sie als Blattform Farne, Moose, Schachtelhalme oder Bärlappe an), Wasserpflanzen)
    • Blütezeit (jeder Monat einzeln)
    • Blütenfarbe (weiß, gelb, rot, beige/braun, grün, lila/violett, blau, rosa/pink)
    • Blattform (mögliche Stichworte: gefiedert, gefingert, gelappt, geteilt, gespalten, herzförmig, lanzettförmig, rundlich, nierenförmig, länglich, nadelförmig, schuppenförmig, eiförmig, dreieckig, pfeilförmig, lineal)
    • Blattrand (mögliche Stichworte: gesägt, gezähnt, glatt, gekerbt, behaart,rauh)

Die Angaben müssen in doppelt eckigen Klammern mit doppeltem : vor der Ausprägung angegeben werden. Beispiel: [[Wuchsform::Bäume]]

Die Idee

Artenkenntnis ist in der Bevölkerung auf dem Rückzug. Besonders für Stadtmenschen ist beim Spaziergang die zentrale Wahrnehmung der Natur oftmals auf "es ist schön grün" beschränkt. Es wird nicht wirklich gesehen, dass dort verschiedenartige Pflanzen wachsen, manche davon häufig, andere sehr selten. Dies ist aber eine wesentliche Voraussetzung für die Bewusstseinsbildung, dass Natur- und Artenschutz wichtig sind. Wenn ich nicht weiß, was ich schützen soll, ist ein Engagement für die Sache eher schwierig.

Die meisten öffentlich aufgelegten Programme zur Entwicklung von Artenkenntnis wenden sich an Schulkinder, nicht jedoch an Erwachsene, obwohl diese Altersgruppe Veränderungen hin zu mehr Naturbewusstsein unmittelbar bewirken kann. Interesse besteht hier durchaus. Wenn der Waldboden z.B. im Frühjahr mit weiß blühenden Buschwindröschen übersät ist, dann tauchen in Internetforen Handyfotos auf, mit denen gefragt wird, um was für eine Pflanze es sich darauf handelt. Die Allgegenwart mobiler Endgeräte eröffnet also eine Chance, dem Verlust an Artenkenntnis entgegen zu wirken und stattdessen die Lust an Schutz und Erhalt zu wecken.

Die Idee ist, im Sinne einer erweiterten Wirklichkeitsanwendung, die in der Natur gefundenen Pflanzen mit einer Datenbank abzugleichen, in der Fotos der Pflanze hinterlegt sind - dieses Wiki. In einer korrespondierenden Smartphone App gibt ein Nutzer Wuchshöhe und z.B. Blütenfarbe, Blütezeit, Blattform oder Früchtefarbe einer Pflanze ein und startet eine Suche. Dann laufen im mobilen Endgerät Serien von Bildern ab, mit denen das gemachte Foto verglichen werden kann. Hat sich der Nutzer für eine Pflanze, der das gefundene Exemplar gleicht, entschieden, erhält er zusätzliche Informationen. Dazu gehören Veränderungen im jahreszeitlichen Rhythmus, Blüten oder Früchte sowie Informationen zur Häufigkeit des Vorkommens, zum Standort bzw. Lebensraum (Habitat) und welche Pflanzen er vermutlich in der Nähe noch antreffen kann.

Das besondere Plus: Für die im Wiki beschriebenen Pflanzen ist ein QR-Code hinterlegt. Dieser kann zum Beispiel zur Beschilderung von Pflanzen auf Naturlehrpfaden, in Schaugärten oder ähnlichen Einrichtungen verwendet werden. So erhalten Besucher alle Informationen über die entsprechende Pflanze direkt auf ihr Smartphone. Wenn die BioDiversity App installiert ist, dann steht diese Funktionalität offline zur Verfügung, ansonsten ist dafür ein Internetzugang notwendig.

Buschwindröschen.png

Die App

Die Smartphone App für Android kann auf der BioDiversity-Webseite des ICe heruntergeladen werden.

Das Team

Am Projekt BioDiversity arbeiten wechselnde Teams von Studierenden und das Team des ICe:

  • Prof. Dr. Peter A. Henning
  • Dipl.-Inform. Kevin Fuchs
  • Dipl.-Inform. (FH) Kordula Manegold

sowie

  • Dr. Jacqueline Henning, Biologin am Steinbeis-Transferzentrum Professionelles Lernen

Links und weiterführende Informationen

Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) Baden-Württemberg stellt Informationen und Bilder zu Zwischenfruchtarten auf Äckern bereit, die dem Spaziergänger durch ihre intensive Blüte auffallen.

Der Bienenweidepflanzenkatalog des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg bietet umfangreiche Suchfunktionen zu Pflanzen, die sich in besonderem Maße für (Wild-)Bienen eignen.

Frei verfügbare Bestimmungsschlüssel für Themen aus Fauna und Flora finden sich bei den Offenen Naturführern.

Eine umfangreiche Datensammlung über Pflanzenvorkommen und Standorte stellt die Seite Naturgucker zur Verfügung.

Baumkunde.de enthält Daten von über 700 verschiedenen Bäumen, einen Bestimmungsschlüssel sowie eine Datenbank mit alten Bäumen, Baumveteranen und Naturdenkmälern.

Im Natur-Lexikon.com finden sich aussagekräftige Fotos und Informationen zu bedeutenden Pflanzenfamilien sowie zahlreiche Tierarten, Mineralien und Pilze.

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Administration

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